Beschreibung
KiMU Mobile Robotics-Series
Die KiMU Mobile Robotics-Serie umfasst KI-gestützte mobile Roboter für Betrieb, Werkstatt, Lager, Produktion, Baustelle und technische Serviceumgebungen. Im Gegensatz zu stationären Cobots oder festen Prüfsystemen bewegen sich diese Roboter selbstständig durch reale Arbeitsbereiche und unterstützen dort, wo Menschen sonst laufen, tragen, kontrollieren oder vorbereiten müssten.
Der Grundgedanke der Reihe ist: Robotik muss nicht fest an einem Arbeitsplatz stehen. Viele Aufgaben entstehen unterwegs — zwischen Lager und Montageplatz, auf Baustellen, in Hallengängen, an Maschinen, in Außenbereichen oder an schwer erreichbaren Stellen. Genau hier setzt KiMU Mobile Robotics an.
Die Serie deckt drei unterschiedliche Mobilitätskonzepte ab:
- ein humanoider Assistenzroboter für menschennahe Unterstützung,
- ein klassischer mobiler Industrieroboter für Transport und Versorgung,
- ein vierbeiniger Geländeroboter für Inspektion und schwierige Umgebungen.
Alle drei Produkte sind KI-gestützt, robust und für mittelständische Unternehmen konzipiert. Sie sollen keine Science-Fiction darstellen, sondern glaubwürdige, produktive Robotik für echte Arbeitsumgebungen.
Gemeinsame Vorteile der Serie
- KI-gestützte Navigation und Umgebungserkennung
- mobile Unterstützung direkt am Einsatzort
- geeignet für Betrieb, Lager, Werkstatt, Produktion und Baustelle
- reduziert Laufwege und wiederkehrende Kontrollaufgaben
- unterstützt Mitarbeitende ohne komplette Umstrukturierung des Betriebs
- verschiedene Bauformen für verschiedene Einsatzbereiche
- robuste Sensorik für reale Arbeitsumgebungen
- dokumentierbare Aufgaben, Routen und Einsatzdaten
- ideal für kleine und mittlere Unternehmen
- kombinierbar mit bestehenden Arbeitsabläufen
KiMU Mobile Robotics Bedienprinzip
1. Einsatzbereich festlegen
Zuerst wird definiert, wo der Roboter arbeiten soll: im Lager, an einer Fertigungslinie, im Maschinenbereich, auf einer Baustelle, im Außenbereich oder zwischen mehreren Arbeitsstationen.
2. Umgebung erfassen
Der Roboter scannt seine Umgebung mit Kameras, Abstandssensoren, Tiefensensorik und KI-gestützter Objekterkennung. Dabei erkennt er Wege, Hindernisse, Menschen, Material, Arbeitszonen und mögliche Gefahrenbereiche.
3. Aufgabe auswählen
Je nach Modell kann der Roboter Transportaufgaben, Assistenzwege, Kontrollrouten, Materialbereitstellung, einfache Handgriffe oder Inspektionsfahrten übernehmen.
4. Ausführung starten
Die Aufgabe wird über Bedienpanel, Tablet, App oder gespeicherte Routine gestartet. Der Roboter bewegt sich selbstständig oder halbautonom zum Zielbereich und führt die festgelegte Aufgabe aus.
5. Rückmeldung und Dokumentation
Nach Abschluss der Aufgabe meldet das System Status, Auffälligkeiten oder erledigte Arbeitsschritte. Je nach Modell können Bilder, Routen, Prüfnotizen, Materialstatus oder Einsatzzeiten dokumentiert werden.
MoveSense AI
KI-gestützte Navigation zur Erkennung von Wegen, Hindernissen, Personen und Arbeitsbereichen.
TaskRoute Control
Speichern und Wiederholen typischer Wege, Kontrollrouten und Arbeitsabläufe.
WorkAssist Mode
Assistenzmodus für Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden direkt am Einsatzort.
SiteReady Mobility
Robuste Mobilität für echte Betriebsumgebungen, inklusive unebener Böden, schmaler Wege und wechselnder Einsatzbereiche.
FleetConnect Ready
Vorbereitet für spätere Flottensteuerung, Einsatzplanung und Statusübersicht mehrerer mobiler Roboter.
KiMU Mobile Robotics H-1 „WorkMate“
Der H-1 WorkMate ist das humanoide Modell der KiMU Mobile Robotics-Serie. Er wurde für Arbeitsumgebungen entwickelt, in denen ein Roboter nicht nur fahren, sondern sich menschenähnlich bewegen, greifen, tragen und mit vorhandenen Räumen zurechtkommen soll.
Seine Bauform orientiert sich an modernen humanoiden Robotern: aufrechte Haltung, zwei Beine, zwei Arme, kompakter Oberkörper und eine textile Schutzhaut über mechanischen Bereichen. Diese Stoffhaut schützt die innenliegende Technik, reduziert harte Kontaktflächen und lässt den Roboter weniger wie eine offene Maschine wirken. Dadurch eignet sich der H-1 besonders für Umgebungen, in denen Menschen direkt neben dem Roboter arbeiten.
Der WorkMate ist kein vollwertiger Ersatz für eine Fachkraft. Er ist als mobile Assistenz gedacht: Wege übernehmen, Material bringen, einfache Handgriffe vorbereiten, Werkzeuge anreichen, leichte Teile transportieren oder Kontrollgänge begleiten. Seine Stärke liegt darin, dass er in bereits vorhandenen Arbeitsumgebungen eingesetzt werden kann, ohne dass alles auf Roboterbahnen oder spezielle Transportstrecken umgebaut werden muss.
Anwendung im Arbeitsalltag
Ein typischer Einsatz ist eine Werkstatt oder kleine Produktionshalle. Mitarbeitende benötigen regelmäßig Werkzeuge, Kleinteile, Dokumente oder leichte Komponenten an verschiedenen Arbeitsplätzen. Der H-1 kann diese Dinge aus einem definierten Bereich holen, an eine Station bringen oder einfache Übergabeaufgaben übernehmen.
Auch in Serviceumgebungen kann der WorkMate unterstützen: Er begleitet Technikerinnen und Techniker, transportiert kleine Materialboxen oder führt einfache vorbereitende Tätigkeiten aus. Durch seine humanoide Form kann er sich besser in Räume einfügen, die ursprünglich für Menschen gebaut wurden: Türen, Gänge, Werkbänke, Regale und Arbeitsplätze.
Der H-1 eignet sich besonders für:
- Materialbereitstellung in Werkstatt und Montage
- Werkzeugtransport zwischen Arbeitsplätzen
- einfache Greif- und Übergabeaufgaben
- Unterstützung bei Kontrollgängen
- Hol- und Bringdienste
- leichte Assistenz in Servicebereichen
- Arbeiten in menschenzentrierten Umgebungen
- Betriebe, die humanoide Robotik praxisnah einsetzen möchten
Aufstellen und Einrichten
Der H-1 wird zunächst für die jeweilige Umgebung eingerichtet. Dabei lernt er Wege, Übergabepunkte und sichere Bewegungsbereiche kennen.
Der Einrichtungsprozess läuft in sechs Schritten:
- Arbeitsumgebung erfassen
Der Roboter scannt Räume, Gänge, Arbeitsplätze und typische Hindernisse. - Sichere Zonen definieren
Bereiche für Bewegung, Übergabe, Wartepositionen und Sperrzonen werden festgelegt. - Aufgabenprofile anlegen
Typische Tätigkeiten wie „Werkzeug bringen“, „Material holen“ oder „Station anfahren“ werden gespeichert. - Greif- und Übergabepunkte einlernen
Regale, Boxen, Werkbänke und Übergabehöhen werden hinterlegt. - Testlauf durchführen
Der Roboter führt Wege und einfache Aufgaben langsam aus. - Betrieb freigeben
Nach Anpassung von Tempo, Abstand und Verhalten kann der H-1 im Alltag genutzt werden.
Besondere Produktstärke
Der H-1 ist besonders stark, wenn bestehende Arbeitsumgebungen nicht vollständig für Robotik umgebaut werden sollen. Seine humanoide Form erlaubt flexible Assistenz dort, wo klassische Fahrroboter an Grenzen stoßen.






